Im November 1954 gründete Herbert Franz Bartsch einen Fachzeitschriftenverlag und legte damit den Grundstein für das heutige Unternehmen. Schwerpunkt waren Fachzeitschriften und Werkstattformulare für die Automobilindustrie, das Flaggschiff des Verlages war die vierzehntägig erscheinende Fachzeitschrift „AUTOHAUS“.

16 Jahre später, im Aufwind des Luftverkehrs, begann man in Ottobrunn mit der rotativen Fertigung von Flugtickets. Dieses Herstellungsverfahren war damals einzigartig in Europa.
Jahre später folgte die Produktion von Selbstdurchschreibepapier auf klassischer Gelatine-Mikrokapselbasis. Die Beschichtungsmasse zum Bestreichen der Rohpapiere wurde in eigener Fertigung produziert. BARTSCH war die erste Druckerei, die SD-Papiere herstellte. In den Zeiten der Computer-/ Tabellierpapiere hat das Unternehmen rund 60.000 to. Rohpapier verarbeitet.

Im Dezember 2002 ist Herbert Josef Bartsch, der Sohn des Firmengründers, aus persönlichen Gründen aus der Unternehmensgruppe ausgeschieden.
Es war auch die Zeit, in der sich das Unternehmen neu ausrichten mußte und auf die Veränderungen und Überkapazitäten auf dem Druckerei- und Formularmarkt reagierte.

Neben diversen Dienstleistungsfeldern, wie z. B. Digitalisieren von individuellen Rechnungen und Briefen, Einlagern, Kommissionieren und Versenden etc. beschäftigt sich das Unternehmen heute mit der Entwicklung und Herstellung von RFID (Radio Frequency Identification) Produkten wie Baggage Tags, Hang Tags und Fahrkarten sowie Sicherheitsdokumenten. Aber auch an der gedruckten RFID-Thematik (Polymer-Chips) wird entwickelt. Diese Entwicklungen haben einen großen Stellenwert und bringen das Unternehmen in völlig neue Geschäftsfelder.

Damit wird BARTSCH auch seinem Leitspruch gerecht, zum Wohle und Nutzen des Kunden in innovative und zukunftsweisende Technologien zu entwickeln und zu investieren.